Ein neues Paar in der Storchenallee
Ein neues Paar hat sich gefunden und baut an dem angefangenen Nest vor dem Ferienhaus weiter.
Aber sehr entspannt, eine Ladung Nistmaterial und halbe Stunde Erholungspause.
Vor der Apotheke lugen hin und wieder kleine hungrige Schnäbel aus dem Nest.
Storchennachwuchs in der Bahnhofstraße und Wiesenstraße
Das Brüten hat sich gelohnt. Die ersten Storchenkücken in der Wiesenstraße, wie in der Bahnhofstrasse sind bereits geschlüpft. Die Störche am alten Feuerwehrhaus sind bereits weis geworden. Die Jungstörche brauchen jetzt schon viel Futter um schnell groß zu werden.
An dem umkämpften Nest am Ferienhaus wird nicht mehr gebaut. Sie haben sich wohl einen anderen Bauplatz gesucht.
Randale in der Bahnhofstraße
Storchenstreit
Ein Storch der noch ohne Partnerin ist treibt sich seit Tagen in der Bahnhofstraße rum. Gestern haben wir gesehen, dass das dritte Paar jetzt mit dem Nestbau begonnen hat. Die Platane mit der Nisthilfe ist nicht einfach zu bebauen.
Jetzt attackiert der Einzelgänger auch noch den Nestbauer. Nest und Braut, alles oder nichts.
Heut morgen sitzt der mitgenommene Storch alleine am Nest. Ist es der Erstbesetzer und der Aggressor ist mit seiner Braut davon. Oder ist es der Neuling und das erste Paar ist auf und davon. Es bleibt spannend auf der Storchenallee.
Bilder sind von Helga.
Der Storch im Schwarzbachtal
Die Rückkehr der Störche in die Pfalz ist eine Erfolgsgeschichte, die vor gut zwanzig Jahren begann. In den 1970er‑Jahren war der Weißstorch in unserer Region vollständig verschwunden. Die Feuchtwiesen waren trockengelegt, die Nahrung knapp geworden, und die wenigen verbliebenen Brutpaare fanden keine geeigneten Lebensräume mehr. Lange Zeit galt der Storch in der Pfalz als ausgestorben.
In den späten 1990er‑Jahren änderte sich das. Bürgerinnen und Bürger aus Bornheim gründeten 1998 den Verein Aktion Pfalzstorch. Ihr Ziel war es, den Weißstorch wieder dauerhaft in Rheinland‑Pfalz anzusiedeln. Sie bauten eine Pflegestation auf, richteten sichere Nistplätze ein und kümmerten sich um verletzte Tiere.
Vor allem aber machten sie den Menschen bewusst, wie wertvoll dieser Vogel für unsere Kulturlandschaft ist. Die Landesregierung unterstützte diese Bemühungen im Rahmen des Naturschutzes, doch die eigentliche Arbeit leistete der Verein selbst – getragen von Ehrenamt, Fachwissen und viel Geduld.
Auch Axel Stuppy betrieb in Rieschweiler-Mühlbach nach den Pfalzstorch-Ideen im Schwarzbachtal eine erfolgreiche Storchen Aufzuchtstation mit Auswilderung. Die Familien vom Hitscherhof erstellten Nisthilfen für die Neuansiedlung der Störche. Bei dem Nest auf dem Silo war auch ein Blick in die Kinderstube möglich.
Ab den frühen 2000er‑Jahren zeigte sich der Erfolg. Immer mehr Störche kehrten zurück, zunächst in die Region Höhmühlbach - Hitscherhof, später auch in das weitere Schwarzbachtal. Heute sieht man sie wieder über dem Schwarzbachtal kreisen, und auch in Rieschweiler‑Mühlbach sind sie längst keine Seltenheit mehr.
Immer mehr Störche siedeln sich im gesamten Schwarzbachtal an. Anscheinend ist für alle genug Futter vorhanden, doch die Nistplätze werden rar. So werden sogar in Rieschweiler in der Bahnhofstrasse auf den Platanen Nester gebaut. Geschätzt sind es etwa 30 Brutpaare im Schwarzbachtal.
Die Störche, die wir heute bei uns beobachten, sind also Teil einer größeren Geschichte. Sie erzählen von engagierten Menschen, von Naturschutz, der funktioniert, und von einer Region, die ihren Lebensraum zurückgewinnt. Für uns im Schwarzbachtal ist das mehr als nur ein schöner Anblick. Es ist ein Stück Heimat, das wieder lebendig geworden ist.
Ein Ei, ein Ei; kommt noch eins dabei?
Neues vom Storch
Das Nest vor Dieters Bierstubb ist noch nicht ganz fertig.
Egal ich leg jetzt ein Ei, wir sind spät dran. Dieter hat uns die tollen Bilder geschickt, vielen Dank dafür.
Hieran sieht man auch wie tief die Nester in der Bahnhofstraße stehen. Dieter kann fast von oben in die Kinderstube sehen.
Scheinbar sind sie noch nicht einig wer sich jetzt draufsetzt; oder kommt noch ein Ei ?
Adebar vom Schwarzbachtal
Vor einigen Wochen hat sich ein Storch in der Bahnhofstrasse auf einer Platane niedergelassen. Im Umland fand er wohl keinen geeigneten Platz ein Nest zu bauen um eine Familie zu gründen.
So hat Roman Kaysser dies zum Anlass genommen sich einmal um das Leben und Treiben der Störche zu informieren.
Heraus gekommen ist ein kleines Büchlein für Kinder, über die Störche im Schwarzbachtal. Mit schönen Bildern, kindgerechten Texten und viel Wissenswertem über unsere Störche.
Im wunderschönen Schwarzbachtal, schlüpft ein kleiner Storch namens Adebar.
Gemeinsam mit seiner Schwester wächst er in einem Nest nahe der Gärtnerei auf, lernt fliegen, entdeckt die Thermik und wagt seine erste große Reise in den Süden. Doch Adebar ist neugierig und mutig.
Er kehrt zurück in die Pfalz, sucht einen Platz zum Leben – und findet ihn ausgerechnet in den Platanen der Bahnhofstraße von Rieschweiler-Mühlbach. Dort beginnt ein neues Kapitel: ein eigenes Nest, eine Partnerin aus dem Hornbachtal und schließlich zwei kleine Küken, die die Welt entdecken wollen.
Dieses liebevoll erzählte Kinderbuch begleitet Adebar und seine Familie durch Frühling, Sommer und die erste große Reise der Jungstörche.
Eine Geschichte über Heimat, Zusammenhalt und die Wunder der Natur – direkt aus dem Schwarzbachtal.
Das 48 seitige Büchlein mit Ausmalbildern ist erstmal bei der Osterwanderung für 5,- € erhältlich,
oder bei: Roman.Kaysser@Heimatverein-RM.de.
Ein schönes Ostergeschenk für alle Kinder oder Enkel oder Neffen oder Nichten oder Nachbarskinder.
Am Ostersamstag 04.04.2044 treffen wir uns am Platz der Vielfalt; um 11.00 Uhr wandern wir los.
Auch erhältlich in der Mühle Isemann, in der Apotheke, bei Café Franke und bei Karins Lädsche und Metzgerei Huber.
Helga Burkhardt auf SWR4
Helga Burkhardt im Interview mit Stefan Nink auf SWR4 am Mittwach den 08.04.2026
Storch in the City
Vor einigen Tagen hat sich ein Storch in der Bahnhofstrasse auf einer Platane niedergelassen. Im Umland fand er wohl keinen geeigneten Platz ein Nest zu bauen um eine Familie zu gründen.
Ich wohne zwar lieber auf dem Land, zur Not zieh ich auch in die City.
Der Storch hat sich dann in der Bahnhofstraße auf der Platane eingenistet, und inzwischen hat sich auch schon eine Partnerin eingefunden. Gemeinsam bauen sie ihr Nest vor der Apotheke aus.
Wir werden die Beiden weiterhin beobachten und die Familiengründung im Auge behalten.
Schaut sie euch an, es ist interessant den beiden beim Nestbau zuzuschauen.
Wegen den City-Störchen aber die Osterwanderung nicht vergessen.
Wir treffen uns rechtzeitig am Ostersamstag 04.04.2044 am Platz der Vielfalt; um 11.00 Uhr wandern wir los.